NATURREGION TRIER
Naturschutzgebiete in der Region Trier


Unser Thema des Monats
Schlosspark Monaise

...ein Kleinod, das unverändert bleiben sollte



Lösen Sie unser Naturrätsel!
An dieser Stelle präsentieren wir zukünftig kleine Rätsel-Aufgaben, die sich um unsere heimische Natur drehen.
Hier die Details zu unserem Rätsel im März mit der E-Mail-Adresse zur Einsendung Ihrer Lösung.



Die Verbände der Naturregion Trier stellen sich vor:

BUND
Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschlands

Info

NABU
Naturschutz Bund


Info
GNOR
Gesellschaft für Naturschutz und Ornithologie Rheinlandpfalz e.V.
Info
POLLICHIA
Verein für Naturforschung und Landespflege

Info


Das nächste Treffen der Verbandsmitglieder (Gäste herzlich willkommen!) beim
"Runden Tisch"
findet am Dienstag
17. April 2012, 18:30 Uhr
in Trier statt, im
Friedens- und Umweltzentrum (FUZ), Pfützenstr. 1



BUND

Als der BUND im Juli 2000 seinen 25. Geburtstag feierte, gratulierte Umweltminister Jürgen Trittin mit dem Worten: "Der BUND gehört zu den Schrittmachern des Umweltschutzes. Seine Stärke liegt in der Rolle des kritischen Mahners und Beobachters, der umweltpolitische Defizite aufdeckt und die Öffentlichkeit aufklärt."
Veraltete und risikoreiche Technologien, Planungen, die auf die Zerstörung der Landschaft abzielen, eine Industrie, die unsere Gesundheit gefährdet und eine Politik, die tatenlos zusieht - das waren vor 25 Jahren genügend Gründe zu protestieren und das Engagement vieler Menschen für den Natur- und Umweltschutz zu BUeNDeln.




NABU

Natur und Landschaft an der Mosel sind seit Jahrtausenden vom Menschen geprägt worden. Nur selten finden wir noch ursprüngliche Natur. An ihre Stelle ist eine Kulturlandschaft mit einer großen Vielfalt an Lebensräumen und Tier- und Pflanzenarten getreten. Diese Vielfalt wird jedoch durch Straßenbau, Siedlungserweiterung und intensive Landwirtschaft bedroht.
Aber auch die Aufgabe traditioneller Nutzungsformen, wie z.B. der Streuobstwiesen, führt dazu, dass immer mehr Tier- und Pflanzenarten auf der "Roten Liste" der gefährdeten Arten erscheinen.
An dieser Stelle wird der Naturschutzbund Deutschland (NABU) aktiv. Mit rund 400.000 Mitgliedern ist er hierzulande einer der mitgliederstärksten Natur- und Umweltschutzverbände. Allein in unserem Wirkungsbereich der Region Trier - Stadt Trier, Verbandsgemeinde Trier-Land und der Verbandsgemeinde Schweich - sind wir ca. 1000 Mitglieder.
Im politischen Raum wirken wir daran mit, Eingriffe in Natur und Landschaft zu minimieren und dort, wo sie unvermeidlich sind, umweltverträglich zu gestalten. Doch wir reden nicht nur, sondern werden auch in zahlreichen Projekten selbst aktiv, etwa bei der Renaturierung oder Pflege von Biotopen.



GNOR

Die GNOR wurde am 12. März 1977 in Bad Münster am Stein gegründet, am 03. August 1977 beim Amtsgericht Landau in das Vereinsregister eingetragen und am 13. September 1977 als gemeinnützige Körperschaft anerkannt. 
Der Verein bezweckt die Förderung von Naturschutz und Landschaftspflege im Sinne des Bundesnaturschutzgesetzes und des Landespflegegesetzes Rheinland-Pfalz sowie die Durchführung und Auswertung ökologischer Untersuchungen in Rheinland-Pfalz und den Nachbargebieten. Dieses Ziel wird auf wissenschaftlicher Grundlage ausschließlich und unmittelbar in gemeinnütziger Form angestrebt. 




POLLICHIA

Die POLLICHIA wurde am 6. Oktober 1840 als eine zunächst rein naturwissenschaftlich tätige Gesellschaft gegründet. Es war der Deidesheimer Arzt Dr. Carl Heinrich SCHULTZ, der damals 25 Gelehrte, teils Männer des Hambacher Festes, aus der Pfalz und den Nachbargebieten zur Gründung des Vereins animierte, und man wurde sich rasch einig, diesem Verein den Namen "POLLICHIA" zu geben, denn damals kam die Sitte auf, Namen bedeutender Wissenschaftler in den Namen wissenschaftlicher Gesellschaften weiterleben zu lassen. Der Kaiserslauterner Arzt und bedeutende Botaniker Johann Adam POLLICH war ein solcher. Er war wenige Jahrzehnte vorher (1777) als Autor der weltweit berühmt gewordenen "Historia plantarum in palatinatu", einer der ersten umfassenden Beschreibungen der pfälzischen Pflanzenwelt (drei Bände, 1200 Pflanzenarten) hervorgetreten. Sein Name lebt nunmehr seit über 160 Jahren auch in der POLLICHIA fort. 



© Manuela Kluge, BUND Trier-Saarburg, NABU Region Trier, POLLICHIA und GNOR Nord